FaMed Vorbereitung Zahnärzte

Was ist FaMed?

Bitte beachte Folgendes: 

Die FaMed-Prüfung (Fachsprachenprüfung Medizin, FaMed) wird nicht bundesweit automatisch überall anerkannt – ihre Anerkennung hängt von den jeweiligen Regelungen der Bundesländer ab. Die Anerkennung kann sich zudem verändern, deshalb ist es wichtig, aktuelle Infos bei den zuständigen Behörden zu prüfen. Stand der verfügbaren offiziellen Informationen (November/Dezember 2025):

Die FaMed (Fachsprachenprüfung Medizin) ist primär eine anerkannte Fachsprachprüfung für ausländische Ärzte in Deutschland. Für den Bereich Zahnmedizin ist die Anerkennung jedoch sehr begrenzt und oft auf das Bundesland Rheinland-Pfalz beschränkt. In Bayern und weiteren Bundesländern ist die Anerkennung für Zahnmediziner bisher nicht flächendeckend gegeben oder ausgeschlossen.

  • Rheinland-Pfalz: Anerkennung der FaMed für Human- und Zahnmedizin.
  • Andere Bundesländer (Bayern, BW, Hessen etc.): Bisher keine Anerkennung für Zahnmedizin.
  • Baden-Württemberg: Mögliche Anerkennung nur indirekt, wenn eine in einem anderen Bundesland bestandene Prüfung akzeptiert wird.

Es wird dringend empfohlen, sich vor der Prüfung direkt bei der zuständigen Zahnärztekammer des jeweiligen Bundeslandes über die aktuelle Anerkennung zu informieren.

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Da es sich um 1:1 Livesimulationen (Einzelunterricht) handelt, ist der Beginn jederzeit möglich und die Termine können flexibel online gebucht werden:


Informationen zum Ablauf FaMed Zahmedizin:

Die FaMed-Prüfung unterscheidet sich in ihrem Ablauf von den Prüfungen der Zahnärztekammern. Sie gliedert sich in mehrere Prüfungsteile: 

  1. eine Anamnese / Zahnarzt-Patienten-Gespräch (ca. 11 Minuten)
  2. ein Aufklärungsgespräch über einen bevorstehenden Eingriff (ca. 11 Minuten)
  3. zwei Patientenvorstellungen (jeweils ca. 11 Minuten, also 2 x 11 Minuten) sowie 
  4. das Verfassen eines Briefes (22 Minuten).

Im Unterschied zur regulären Fachsprachenprüfung stehen den Prüflingen während der gesamten Prüfung alle relevanten Patienteninformationen zur Verfügung. Aus diesem Grund sind die einzelnen Prüfungsteile zeitlich kürzer angesetzt als bei den Prüfungen der Zahnärztekammern.


Videos zur Vorbereitung auf den schriftlichen Teil (Arztbrief) der FaMed Prüfung findest du hier:


Einen Musterarztbrief zum ersten Prüfungsvideo findest du hier:

FaMed Musterbrief zum FaMed Video Zahnmedizin 1:

Nachfolgend berichten wir über Frau Kassis, eine 40-jährige Patientin, die sich aufgrund starker Schmerzen im Unterkiefer links in Regio 37 vorstellte. Die Schmerzen seien im Verlauf der letzten Tage schlimmer geworden.

Der Charakter der Schmerzen sei pochend. Wärmereize würden den Schmerz verstärken.

Die Patientin habe Ibuprofen 600 mg gegen die Schmerzen eingenommen.

Allgemein sei die Patientin das letzte Mal vor 6 Monaten zur Routinekontrolle beim Zahnarzt gewesen. Die Kontrolle sei unauffällig gewesen.

An Vorerkrankungen leide die Patientin an arterieller Hypertonie (Bluthochdruck), wogegen sie morgens Ramipril 2,5 mg einnehme.

Allergien seien nicht bekannt. Nikotinkonsum wurde verneint, sie trinke jedoch täglich ein Bier.

Die extraorale Untersuchung war unauffällig . Die Intraorale Untersuchung zeigte eine kariöse Läsion an 37, Vitalität negativ, Perkussion positiv 

Es wurde eine Einzelzahnaufnahme des Zahnes 37 angefertigt. Diese zeigte ein ausgedehnte koronale Radioluzenz  im Sinne einer apikal entzündlichen Veränderung . Es besteht der Verdacht auf eine akute apikale Parodontitis.

Therapie:
Es wird eine Exkavation an 37 sowie eine Wurzelkanalbehandlung empfohlen, Aufbereitung bis ISO 15. Der entstehende Hohlraum sollte vorerst mit einer medikamentösen Einlage provisorisch verschlossen werden. Alternativ, bei nicht erhaltungswürdigem Zahn, wird eine Extraktion des Zahnes 37 empfohlen.

Procedere:  
Es wird eine vollständige endodontische Behandlung empfohlen. 

Die Patientin wurde über Therapiemöglichkeiten sowie potenzielle Komplikationen aufgeklärt.

Das sagen unsere Kunden